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Jobben neben Schule oder Studium: So geht’s

Diese Anleitung macht dich startklar, um nebenbei Geld zu verdienen

von zynd-Redaktion Lesezeit: 5 Minuten
KI-generiertes Street Art Bild, das eine junge Frau zeigt, die mit Geldscheinen und Münzen um sich wirft
Bild generiert mit Adobe Firefly Image 5, 25.03.2026
Dein Kontostand braucht Support? Dann kannst du neben der Schule oder dem Studium arbeiten. Das bringt neben Cash auch unbezahlbare Erfahrung. Wann du wo, für wie viel Geld jobben darfst, erfährst du hier.

Wieso jobben?

Eine Beschäftigung neben der Schule oder dem Studium bringt dir viele Vorteile:

  • Logisch: Du kannst nebenbei Geld verdienen, um deinen Alltag zu finanzieren, dir mehr zu gönnen oder für den Führerschein und Reisen zu sparen.
  • Du erfährst, ob sich ein Beruf für dich eignet (oder vielleicht auch nicht).
  • Zudem gewinnst du wertvolle Skills, mit denen du bei Bewerbungen punktest.
  • Du knüpfst Kontakte, ob freundschaftlich oder für zukünftige Karriereschritte.
  • Zu guter Letzt macht eine zusätzliche Tätigkeit manchmal einfach Spaß.

 

Doch auch Challenges warten auf dich. Und dir bleiben weniger Zeit und Energie für soziale Kontakte, Hobbys und das Lernen. Sei also ehrlich zu dir, wie viele Stunden pro Woche du wirklich leisten kannst.

Minijob vs. Nebenjob vs. kurzfristige Beschäftigung

Diese drei Arten von Anstellungen solltest du kennen:

1. Minijob

Im Minijob verdienst du maximal 603 Euro im Monat, bei rund 10 Stunden Arbeit in der Woche. Du musst keine Steuern oder Versicherungsabgaben zahlen. Hierunter fallen die meisten Aushilfsjobs: Babysitten, Nachhilfe, Kellnern. Auch Stellen als Hilfswissenschaftler/-in (HiWi) an deiner Hochschule zählen oft dazu. Dein BAföG wird nicht gekürzt.

Eine junge Person steht grübelnd vor einem großen Wecker. Die Zeit auf dem Wecker teilt sich in Arbeitszeit und Lernphasen. Dahinter steht ein Kalender mit vielen blockierten Tagen.

2. Nebenjob

Verdienst du mehr als 603 Euro im Monat, handelt es sich um einen Nebenjob. Hier darfst du bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten. Dafür zahlst du in die Rentenversicherung ein, zahlst ab 12.348 Euro im Jahr auch Lohnsteuer und erhältst weniger BAföG (Meldung nicht vergessen). Studierst du, wirst du oft als Werkstudent/-in eingestellt.

3. Kurzfristige Beschäftigung

Für maximal 15 Wochen im Jahr darfst du über 603 Euro im Monat verdienen, ohne Versicherungsbeiträge zu zahlen. Zum Beispiel, um saisonal als Erntehelfer/-in oder Skilehrer/-in zu arbeiten. Auch klassische Ferienjobs gehören in diese Kategorie.

Nichts dabei? Dann eignet sich vielleicht doch ein Praktikum besser.

Rechte und Pflichten: Häufige Fragen

Die besten Tipps zum Schluss

Bereit für den Nebenverdienst? Mit diesen Empfehlungen kann nichts mehr schiefgehen:

  • Such dir einen Job, bei dem du wichtige Skills für deine Zukunft lernst.
  • Sei realistisch, wie viel du zusätzlich zur Schule oder dem Studium wirklich schaffst.
  • Rede mit deinen Vorgesetzten darüber, falls du eine Pause oder eine Veränderung brauchst.
  • Auch, wenn das Bonusgehalt verlockend wirkt: Gute Leistungen in Schule oder Studium zahlen sich langfristig mehr aus.

 

Dein Konto ist am Ende des Monats trotzdem ziemlich leer? Als Azubi, Studi oder Schüler/-in kannst du mit diesen Tipps sparen und dir trotz geringem Budget gönnen. Oder finde mit unserem Playlet heraus, was dir neben dem Gehalt bei deinem zukünftigen Beruf noch wichtig ist.

 

Blick in die Zukunft

Thumbnail Blick in die Zukunft

Was wünschst du dir von deinem Beruf – ob später in Vollzeit oder jetzt als Nebenjob? Klick dich durch die Fragen und finde es heraus!

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