Mehr Geld für Azubis
Die Ausbildungsgehälter stiegen 2025 um 6,7 Prozent.
Damit stieg die Vergütung in tarifgebundenen Betrieben um 6,7 Prozent. Die rund 1.209 Euro bilden allerdings den Durchschnittswert aus allen Ausbildungsjahren. Im ersten Jahr kann dein Gehalt auch unter diesem Wert liegen, im zweiten oder dritten Lehrjahr wahrscheinlich eher darüber.
Gehaltsunterschiede je nach Branche, Betriebsgröße und Wohnort
Je nachdem für welche Ausbildung du dich entscheidest, gibt es große Gehaltsunterschiede. Faktoren wie dein Wohnort, die Betriebsgröße und die Branche beeinflussen, wie viel du in der Ausbildung verdienst. Vor allem die Branche macht dabei einen großen Unterschied: Während du als Bankkaufmann oder Bankkauffrau im ersten Lehrjahr im Schnitt über 1.380 Euro brutto bekommst, verdienst du als Azubi in der Bäckerei rund 1.020 Euro brutto.
Finanzielle Unterstützung durch BAföG oder Wohngeld
Die hohe Inflation gleicht das gestiegene Durchschnittsgehalt leider nicht aus. In den vergangenen Jahren gab es deshalb auch für Azubis Sonderzahlungen (die in die Berechnung nicht mit einbezogen wurden). Je nachdem wo du wohnst und welche Ausbildung du machst, kann es trotzdem sein, dass dein Gehalt nicht ausreicht, um alle monatlichen Kosten zu decken. Dafür kannst du finanzielle Unterstützung z.B. BAföG für Azubis oder Wohngeld beantragen.



