Generation Z: Verantwortung ja, aber unter unseren Bedingungen!
Was erwartet die Generation Z von der Arbeitswelt?
Bisherige Arbeitsbedingungen in Frage stellen
Kriege und die Spaltung der Gesellschaft beunruhigen die teilnehmenden Jugendlichen. Weit oben im Sorgen-Ranking steht die Inflation und der teurer und knapper werdende Wohnraum. Trotz dieser Voraussetzungen ist die große Mehrheit der Gen Z bereit, Verantwortung zu übernehmen. Gleichzeitig haben viele junge Menschen das Gefühl, dass Leistung allein keine Sicherheit mehr garantiert und auch die psychische Belastungen steigen weiter an.
Fast jede zweite befragte Person berichtet von Stress, viele fühlen sich erschöpft oder machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Gründe dafür gibt es genug: steigende Lebenshaltungskosten, Kriege, Klimakrise, Leistungsdruck oder die Angst, beruflich nicht mithalten zu können. Das verändert auch den Blick auf Arbeit.
Klare Grenzen statt Dauerstress
Viele Jugendliche wollen später erfolgreich sein – aber nicht so arbeiten wie frühere Generationen. Statt Dauerstress und ständiger Erreichbarkeit wünschen sie sich klare Grenzen zwischen Job und Freizeit, mehr Mitsprache und ein Arbeitsumfeld, das psychische Gesundheit ernst nimmt. Jede/-r Fünfte spielt deshalb auch mit dem Gedanken auszuwandern – vielleicht auch mit der Hoffnung, dass die Bedingungen in anderen Ländern besser sind.



